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Die Behandlungsprozesse einer Zahnimplantation im Überblick

In unserer Praxis legen wir großen Wert auf Patientenaufklärung. Es ist uns wichtig, dass der Patient weiß, was auf ihn zukommt. Aus diesem Grund kündigen wir während der Behandlung stets an, welcher Schritt bevorsteht und klären im Anschluss transparent und kleinschrittig über den weiteren Behandlungsprozess auf.

Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Patient bei größeren Eingriffen, wie beim Einpflanzen eines Implantats, häufig während der Besprechung nicht alles aufnehmen kann. Es kann sein, dass der Patient beim Verlust eines Zahnes noch so mitgenommen ist, dass er sich gedanklich gar nicht auf die Erklärung der weiteren Behandlungsprozesse einer Zahnimplantation einlassen kann. Angstpatienten beispielsweise sehen sich zunächst gar nicht in der Lage, einen solchen Eingriff durchzustehen, geschweige denn den Erklärungen zuzuhören. Andere Patienten wiederum sind eher mit dem finanziellen Aspekt der künftigen Behandlung beschäftigt und können sich nur schwer auf unsere Ausführungen konzentrieren.

Nach kurzer Zeit allerdings kommen Fragen beim Patienten auf. In diesem Artikel nehmen wir der Implantat-Behandlung ihren Schrecken und klären umfassend über die folgenden Aspekte auf:

  • Wie ist der Ablauf einer klassischen Implantat-Behandlung?
  • Wie verläuft eine Sofortimplantierung?
  • Wie ist der Ablauf, wenn Maßnahmen des Knochenaufbaus erforderlich sind?
  • Wie lange dauert die Gesamtbehandlung?
  • Wie hoch sind die Kosten einer Zahnimplantation?

Wie ist der Ablauf einer klassischen Zahnimplantat-Behandlung?

An dieser Stelle stellen wir Ihnen den in der Regel stattfindende Behandlungsprozess einer Zahnimplantation vor. In manchen Fällen muss jedoch davon abgewichen werden. Denn jeder Patient ist anders. Dies berücksichtigen wir selbstverständlich bei der Behandlung vor Ort. Im Normalfall sieht der Ablauf einer Implantation wie folgt aus:

(1) Beim Implantat handelt es sich um eine künstliche Zahnwurzel, meist aus Titan, die nach Zahnverlust in den Kieferknochen eingepflanzt wird und dort eine feste Halterung für eine Form des Zahnersatzes bildet. Bei der klassischen Implantation eines Zahnersatzes extrahieren wir zunächst den nicht mehr zu erhaltenden Zahn samt Wurzel und lassen die Wunde über die nächsten ca. zwei bis zwölf Wochen heilen.

(2) In einem zweiten etwa 20-minütigen Eingriff öffnen wir diese Zahnfleischstelle wieder und bohren einen Kanal in den Kieferknochen. Dort setzen wir die Titanwurzel ein und verschließen diese ebenso wie die Wunde selbst und warten auch hier den nötigen Heilungsprozess ab. Die Wurzel verbindet sich in einer Zeit zwischen zwei bis sechs Monaten mit dem Knochen. Das hängt davon ab, ob das Implantat im Ober- oder Unterkiefer eingesetzt wird. Im Unterkiefer verläuft die Heilung in der Regel schneller.

(3) In einem dritten Schritt erfolgt die erneute Freilegung der Wurzel. Um den Zahnersatz maßanfertigen zu können, nehmen wir einen Abdruck und stellen ein Provisorium her. 

(4) Dieses wird in einem Zeitraum von zwei bis drei Wochen angefertigt und kann im vierten und letzten Schritt eingesetzt werden. Das Zahnimplantat gilt nun als komplett und stabil.

Wie verläuft eine Sofortimplantierung?

Aktuell gehen wir mehr und mehr zur Patienten freundlicheren Variante über und setzen das Implantat sofort nach dem Ziehen des Zahns. Der Patient steht noch unter der Betäubung und wenn die Voraussetzungen gegeben sind, können wir das Implantat einpflanzen und ersparen dem Patienten den oben beschriebenen zweiten Eingriff.

Wie ist der Ablauf unter Knochenaufbaumaßnahmen?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da es auf den Zustand des Knochenmaterials ankommt. In vielen Fällen sind wir mittlerweile in der Lage, den Knochen im selben Eingriff wie das eigentliche Implantatsetzen aufzubauen. Muss das Verfahren aufwendiger gestaltet werden, kann es einen zusätzlichen Eingriff sowie einen zusätzlichen Prozess der Heilung erforderlich machen.

Wie lange dauert die Gesamtbehandlung einer Zahnimplantation?

Hier kommt es auf den Umfang der Behandlung an. Es stellt sich die Frage, wie viele Zähne zu ersetzen sind, ob eine Sofortimplantierung möglich und ein Knochenaufbau von Nöten ist. Diese Faktoren bestimmen den Ablauf einer Zahnimplantation.

In der Regel gehen wir von den oben beschriebenen vier Schritten aus. Wenn es für den Patienten äußerst günstig läuft, so können die Behandlungen nach etwa zwei Monaten abgeschlossen sein. Im ungünstigsten Fall muss er mit mehreren Monaten rechnen. Allerdings ist er in dieser Zeit nicht dauerhaft in Behandlung, sondern befindet sich überwiegend in der Phase der schmerzfreien Heilung.

Zwar ist der Ablauf der Zahnimplantation ein mehrschrittiger Behandlungsprozess, der Ablauf konnte in den letzten Jahren jedoch schon um einen Schritt reduziert werden. Mit einer Sofort-Implantation ist der Prozess um einiges Patienten freundlicher geworden, was sich auch auf die Kosten auswirken kann.

Wie hoch sind die Kosten einer Zahnimplantation?

Wie teuer eine Zahnimplantation wird, hängt vom Umfang des Behandlungsprozesses ab. In vielen Fällen konnten die Kosten bereits durch die Einsparung eines Behandlungsschrittes reduziert werden. Man spart an dieser Stelle nicht am Material, aber es kommen für diesen Eingriff keine Behandlungskosten hinzu.

Muss Knochenmaterial aufgebaut werden, so muss auch das nicht unbedingt in einem separaten Eingriff stattfinden. Als letztes Element für die Behandlungskosten sind noch die Zahnersatzkosten zu nennen. Hier entscheidet das verwendete Material über die Höhe der Kosten.

Fazit

Alles in allem kann eine Implantation nicht in einem Schritt erfolgen. Besonders, da die Heilungs- und Verwachsungsprozesse immens wichtig für die spätere Stabilität des Implantats sind. Der Prozess des Ablaufs konnte in den letzten Jahren allerdings Patienten freundlich gebündelt und damit die Kosten gesenkt werden.

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