Sofortimplantat - die schnellere Lösung für Ihr Zahnimplantat

Sofortimplantat oder Spätimplantat? Diese Frage stellen sich unsere Patienten immer wieder – und auch uns. Ein sehr relevantes Thema, wenn es um Zahnersatz geht, schließlich ist die Information für den Patienten, dass ein Zahn nicht erhalten werden kann, schon schlimm genug. Folgt dann noch eine (auch finanziell) aufwendige Behandlung, für die man einmal mehr auf den Zahnarztstuhl muss, erzeugt dies bei den meisten große Sorgen.

Das ist für uns Anlass genug, Sie ausführlicher über Sofortimplantate zu informieren und die häufigsten Fragen zur Setzung eines Sofortimplantats zu beantworten.

    Bei einer Sofortimplantation wird das Implantat (die künstliche Zahnwurzel) direkt bzw. spätestens nach 48 Stunden nach dem Ziehen des Zahns in die frei gewordene Zahntasche gesetzt. Das ist auch bei einer Extraktion mehrerer Zähne möglich. Wir nutzen hierbei den Vorteil, dass der Knochen durch die frische Wunde bereits zugänglich ist und der Patient ausreichend lokal anästhesiert ist. Das sofort gesetzte Implantat kann somit im Heilungsprozess der Wunde mit dem Knochen verwachsen und umgehend mit einem Zahnprovisorium versorgt werden.

    Im Unterschied zur klassischen Methode wird das Einpflanzen des Sofortimplantats direkt an die Zahnextraktion des Zahnes angeschlossen. Beim Ziehen des Zahnes entsteht eine Mulde (die sogenannte Alveole). Dort wird das Zahnimplantat eingeführt und direkt in den Knochen geschraubt.

     

    Bei der herkömmlichen Methode entfernen wir im ersten Schritt den Zahn. Dann entlassen wir den Patienten für drei bis sechs Monate in die Heilung. Im zweiten Schritt öffnen wir die geheilte Wunde erneut und setzen erst dann das Zahnimplantat. Somit ist ein zweiter operativer Eingriff samt allen Risiken nötig.

    Durch die bisherigen Ausführungen kristallisieren sich die Vorteile eines Sofortimplantats bereits heraus:

    • Faktor Zeit: Anstatt ein gutes Vierteljahr warten zu müssen, bis es weitergeht, verkürzt man diesen Prozess immens und verfügt viel schneller über ein stabiles Zahnimplantat.
    • Faktor Risiko: Jeder Eingriff bringt bedingte Risiken mit sich. Zwei Maßnahmen in einer Aktion zu bewältigen, reduziert das Risiko.
    • Faktor Knochenabbau: Sind wir in Lage, das Zahnimplantat sofort zu setzen, verhindern wir, dass es zum Knochenabbau kommt. Mit der Zeit baut sich der Knochen nach einer Zahnextraktion von selbst ab. Agieren wir direkt, ist das eine Knochen erhaltene Maßnahme, die den Knochen maximal erhält.
    • Faktor Kosten: Durch das Wegfallen einer zweiten Operation werden zwar nicht die Kosten für das Implantat selbst reduziert, jedoch die Kosten für den zweiten Eingriff.

    Nachteilig kann sich ein Sofortimplantat nur auswirken, wenn sich der Zustand des Knochens als problematisch erweist. Um ein Implantat setzen zu können, muss eine stabile Knochensubstanz vorhanden sein. Das können wir mit unserer langjährigen Erfahrung gut beurteilen und entsprechend reagieren.

     

    Durch bildgebende Untersuchungen (3D-Röntgenaufnahme) sichern wir uns im Zweifel ab, sodass wir nur dort sofort implantieren, wo es möglich ist. Ist das nicht der Fall, empfehlen wir die klassische Methode und ergreifen in der Zwischenzeit die entsprechenden Maßnahmen, um den Knochen aufzubauen.

    Eine Sofortimplantation ist nach einer Zahnextraktion immer dann möglich, wenn die Knochensubstanz gut erhalten ist und keine akuten oder eitrigen Entzündungen vorliegen. Es ermöglicht uns, die freigewordene Zahntasche direkt endgültig zu versorgen.

    Für den Patienten selbst entstehen nicht mehr oder größere Schmerzen, im Gegenteil. Erstens erhält er für das Zahnziehen die erforderliche lokale Betäubung und zweitens muss die Wunde nur einmal heilen. Auch hat unsere Erfahrung gezeigt, dass es nach dem Setzen eines Sofortimplantats sehr selten zu Schmerzen oder Schwellungen kommt.

     

    Liegt eine akute Entzündung vor, versteht es sich von selbst, dass diese erst abheilen muss. Hier unterstützen wir das Abklingen der Entzündung mit den uns zur Verfügung stehenden Maßnahmen, um den Prozess zu beschleunigen.

     

    Auch ein Sofortimplantat soll eine äußerst stabile und langanhaltende Lösung für das Gebiss sein. Aus diesem Grund pflanzen wir nur in gesundes und ausreichendes Knochenmaterial ein. Liegt dieses nicht vor, so muss der Knochen aufgebaut werden. Dafür gibt es unterschiedliche Verfahren, die wir vor Ort gemeinsam mit dem Patienten besprechen. So kommt es beispielsweise darauf an, ob es sich um den Ober- oder Unterkieferbereich handelt oder das Implantat im Front- oder Backenzahnumfeld gesetzt werden soll.

    Wie bereits angedeutet, kann das Einsetzen eines Zahnimplantats direkt nach dem Ziehen des Zahnes die Kosten insgesamt geringer halten. Am Zahnimplantat selbst spart der Patient nicht. Der Endpreis ist auch hier davon abhängig, für welches Implantat er sich entscheidet. Die Kosten werden aber dadurch geringer, dass der zweite Eingriff nicht mehr erforderlich ist.

    Sofortimplantat: Ja oder Nein? Ein Fazit:

    Das Setzen eines Sofortimplantats ist eine sehr patientenfreundliche Lösung, die dem Betroffenen viel Aufwand, Zeit, Komplikationen und auch Geld erspart. Nach einer notwendigen Zahnextraktion prüfen wir auf jeden Fall die Möglichkeit eines Sofortimplantats und weichen nur auf die herkömmliche Methode aus, wenn sie medizinisch erforderlich ist oder ausdrücklich vom Patienten gewünscht wird.

    Ansonsten bietet sich die Sofortimplantation an, um den Patienten schnell, stabil und ästhetisch schön mit einem Zahnimplantat zu versorgen.

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